Der Hopfedrsescher Fasnachtswagen

„… wie es einmal vor allzu langer Zeit hätte gewesen sein können …“

Der Fasnachtswagen, gezogen von den Hopfedreschern symbolisiert wie die einfachen Leute früher ihren Wagen durch das Feld zogen um den Hopfen einzubringen.

Die schwäbisch-alemannische Fastnacht hat ihren Ursprung aus Festen, die dazu dienten, verderbliche Lebensmittel vor Beginn der Fastenzeit zu verzehren. Während dieser Zeit galt ein Alkoholverbot, von dem Bier ausgeschlossen war. Ungefähr zu dieser Zeit wurde dem einstigen Gerstensaft auch das erste Mal Hopfen beigemischt. Auf jedem dieser Feste fand man einige die mit viel Lust und Laune Unmengen an Bier tranken und durch den Genuss dieser Biermassen immer närrischer und närrischer wurden. Der Volksmund nannte Sie „Hopfedrescher“. Sie tanzen fröhlich und zogen heiter durch die Straßen. Die Zeit der Hopfedrescher war gezählt, als der Graf Wolfgang von Fürstenberg 1505 n.Chr. das Örtchen Müllenheim (heute Müllen) kaufte und sein Brauprivileg durchsetzt. Damit war das private Bierbrauen verboten und mit hohen Steuern belegt.